Die Online-Schülerzeitung unserer Schule

Total normal

  Gerne nehmen wir Wünsche, Ideen und Beiträge an!

 

Wenn z.B. jemand gerne Geschichten schreibt, tolle Bilder zeichnen kann oder einen Bericht über das Schulleben schreiben möchte, dann kann dies ein Teil der Online->Schülerzeitung werden!

 

Ein aufregender Tag.-.nicht nur für die Kinder!

 

Schon seit ein paar Wochen, wusste ich, dass ich eine 5. Klasse übernehmen würde. Ich freute mich darauf und fand es auch sehr spannend. Besonders gefreut habe ich mich, als ich erfuhr, dass ich bei der Klassenleitung Unterstützung von Frau Genent-Rudakowski haben würde. Dann war er da, der WILUK Tag! Bis spät in den Abend hatte ich noch gebastelt und lange überlegt, was den Kindern Spaß machen könnte und was gleichzeitig eine schöne Dekoration für den neuen Klassenraum sein würde.

 

Nachdem das WILUK Bühnenprogramm mit schöner Musik - viel davon von SchülerInnen gestaltet - und Reden beendet war, wurden die neuen 5-Klässler, die mit ihren Eltern gekommen waren, jetzt von ihren Klassenlehrerinnen aufgerufen und wir gingen gemeinsam in unsere zukünftigen Klassenräume. Dort haben wir dann eine knappe Stunde lang gebastelt, miteinander geredet und Fotos gemacht. Einige Schülernamen habe ich dabei schon gelernt, aber bis nach den Ferien weiß ich sie wahrscheinlich nicht mehr.....ja, und dann wird es ja wieder spannend.

                                                                                                                       Astrid Bein-Müller

 

 

Wir sagen unseren neuen  Klassen 5:

Herzlich Willkommen an eurer neuen Schule!

 

die 5a mit ihrer Klassenlehrerin Frau Brüssow

 

 

 

die 5b mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Bein-Müller und Frau Genent

 

Auf der Flucht – der Weg eines Flüchtlings

 

 Auf der Flucht

 Vor Unbekannten

 Auf der Flucht

 Vor Unbekannten

 
  Durch die Wälder

 Ferner Länder

 Durch die Wälder

 Zerstörter Länder

  

Vorbei an Bächen

 Voller Blut

 Vorbei an Menschen

 Getötet aus Wut

 

Treffen Menschen

 Die helfen und teilen

 Treffen Menschen

 Wollen prügeln und heilen

 

Und schließlich

 Doch wieder

 

 Auf der Flucht

 Vor Unbekannten

 Auf der Flucht

 Vor Unbekannten

 

                                                                                                                    anonymer Verfasser

 

Einige SchülerInnen schreiben gerne Geschichten, Gedichte oder Ähnliches - so auch Amelie. Die Schülerzeitung ist eine gute Möglichkeit, um eure Schreibergebnisse zu veröffentlichen! Möchtest auch du etwas von dir in die Schülerzeitung bringen, melde dich einfach bei deinem/r Klassenlehrer/in!

 

 

 

Eine Geschichte von Amelie

 

Es ist Herbst, ich sitze auf meinem Bett und wie immer ist mir kalt. So kalt, dass ich die Decke fast bis zur Nase hoch ziehe. Plötzlich klopft es an meiner Tür und meine Mutter kommt rein. Sie schaut mich an und sagt mir, ich solle für meinen Opa einkaufen gehen und ihm es dann bringen. Nach seinem Schlaganfall benötigt er etwas Hilfe von uns. Meine Mutter interessiert es nicht, dass meine Lieblingsserie gerade angefangen hat. Sie wedelt mit dem Zeigefinger und zieht den Stecker von meinem Fernsehen raus. „Verbring doch endlich Zeit mit deinem Opa und hilf ihm! Du willst doch wohl nicht als schlechte Enkelin da stehen, oder? Nimm dir ein Beispiel an deiner Cousine Ellen, die geht jedes Wochenende für Opa einkaufen!“ Oh Mann, denke ich…immer die perfekte Ellen….aber eine schlechte Enkelin? Nein, das will ich wirklich nicht sein! Also rappel ich mich auf und ziehe meine schwarze Jacke an, und meine neuen Stiefel. Da es draußen regnet, nehme ich einen Regenschirm mit. Lustlos und sehr schlecht gelaunt schlendere ich in Richtung Supermarkt. Ellen, Ellen, Ellen…immer heißt es Ellen! Guck, was Ellen Schönes gemacht hat…nimm dir ein Beispiel an Ellen….Ellen hat wieder eine gute Note geschrieben….Ellen…ist ja so perfekt! Wenn die wüssten, was Ellen eigentlich für eine Zicke ist. In der Schule ärgert sie immer die Kleinsten und Schwächsten. Und trotzdem bekommt sie nie Ärger. Das ist doch ungerecht. Während ich wütend in eine Pfütze stampfe, kommt ein Wind auf. Plötzlich fliegt mir der Schirm weg. Der Wind reißt ihn hoch, und lässt ihn in der Luft tanzen. Ich versuche nach dem Schirm zu greifen. Aber der Wind trägt ihn einfach weiter. Ich renne ihm hinterher, immer weiter und weiter. Mir wird ganz schön warm vom Rennen. Ich mache meine Jacke auf. Was bin ich froh, dass ich nicht auch noch meinen Schal angezogen habe. Als ich kurz anhalte, um Luft zu holen, spüre ich, dass es aufgehört hat zu regnen. Ich schaue mich schnaufend um und stelle fest, dass ich ganz schön weit gelaufen sein muss, denn das Dorf ist hinter mir schon nicht mehr zu sehen. Der Wind hat aufgehört und ich sehe, wie mein Schirm langsam in einen Fluss gleitet. Als ich ihn raus angeln will, schreit der Schirm: „ Aua“  und ich sage aus Reflex „Entschuldigung“. Öhm…Moment mal…mein Schirm hat gesprochen? Ich greife noch einmal nach dem Schirm und wieder ertönt ein „Aua“. Ich bin völlig aus dem Häuschen! Ein Schirm der sprechen kann? Mir ist schon viel Verrücktes begegnet…aber das noch nicht. „Weißt Du eigentlich, wie weh das jedes Mal tut, wenn du mich so fest in deiner Hand hältst und auf der anderen Seite Regen und Wind an mir zerren? Kannst du dir das vorstellen?“, wettert der Schirm. Ich frage ihn verwirrt, warum er reden kann. Ein kleiner roter Vogel landet neben meinen Füßen auf einem Stein. „ Wieso? Kannst du etwa nicht reden?“, zwitschert der kleine Kerl. „Gestatten, dass ich mich vorstelle, Hans von Mauserfall, mein Name.“ „Angenehm“, antworte ich und frage mich gerade, ob man einem Vogel wohl den Flügel schüttelt. Eine Hand hat er ja nicht. „Ich heiße Miriam. Und ich bin verwirrt. Warum könnt ihr sprechen, und wo bin ich eigentlich?“ Hans von Mauserfall schüttelt den Kopf. „Immer diese Stadtkinder! Haben von nichts Ahnung und wissen nicht einmal wo sie sind. Wir befinden uns an einem besonderen Ort. Komm mit, ich stelle dich meiner Familie vor!“…

 

 

 

Fortsetzung folgt…                                                                         Amelie Hunziger, 7a

 

 

 

Offener Leserbrief an Amelie Hunziger

Liebe Amelie, ich habe deine Geschichte mit großem Vergnügen gelesen. Du hast mit viel Phantasie und Ausdrucksstärke eine spannende Story in fehlerfreiem Deutsch hingelegt. Kompliment!

Ein Tipp noch: diese schöne Geschichte verdient einen prägnanten Titel!

 

Gisela Schiel (frühere Lehrerin, 15 Jahre verantwortlich für Total Normal)

Fortsetzung Teil 2 …

 

 

Hans von Mauserfall flatterte hoch und flog in Richtung Osten davon. Ich blieb wie angewurzelt stehen, weil ich immer noch total verwirrt war. „Kommst du nun endlich?“ fragte der Vogel. „Warum eigentlich nicht“, dachte ich. „Verrückter kann es ja nun nicht mehr werden.“ Ich folgte dem kleinen Piepmatz. Vor einem großen Baum landete Hans von Mauserfall vor mir auf dem Boden. „Du wartest hier, ich hole meine Familie. Du bist ja wohl zu groß, um in unser Nest zu krabbeln. Und fliegen kannst du auch nicht!“ Schon spreizte er wieder die Flügel und hob ab. Es dauerte nicht lange, und ich war umgeben von lauter aufregend flatternden und piependen Vögeln. Hans von Mauserfall landete auf meiner Schulter und stellte mir einen nach dem anderen vor. „Hier hätten wir Bruder Pieps, das ist Bruder Tschiep, der kleine dicke da ist Bruder Sammy, das da ist unsere kleine Schwester Lonny und die anderen sind unsere Cousins und Cousinen und das sind so viele, dass selbst ich mir nicht alle Namen merken kann.“ „Sehr erfreut euch kennen zu lernen“, sagte ich. „Könnt ihr mir erklären, wo ich bin?“  „Natürlich!“, piepte Lonny. „Du bist zu Hause!“ Ich zog meine Stirn in Falten. „Ganz bestimmt bin ich nicht zu Hause! Zu Hause steht mein Bett und mein Tisch und mein Fernseher. Aber ganz bestimmt kein Baum. Und mit Sicherheit sind keine sprechenden Vögel da!“ „Du Dummchen“, sagte Bruder Tschiep. „Nicht dein zu Hause! Unser zu Hause!“ Ja, das machte Sinn. Aber damit wusste ich immer noch nicht, wo ich war.

 

Neben mir landete mit eleganten Flügelschlägen eine Eule. „Hör nicht auf die Spatzenhirne! Die haben von der Welt noch nicht mehr gesehen als ihren Baum. Gestatten, ich bin Tenebris Noctus, meines Zeichens Wächtereule von diesem Königreich.“ Er verbeugte sich und ich fragte mich, ob ich nun ebenfalls eine Verbeugung, oder ganz Mädchenhaft einen Knicks, machen sollte. Es wurde wohl eine lustige Mischung aus beidem, denn die Vögel fingen laut an zu lachen und tuschelten.

 

Ich wollte mich gerade vorstellen, als die Eule fortfuhr: „Folge mir, Miriam, der Prinz wartet bereits auf dich!“ „Woher weißt du, wie ich heiße?“, fragte ich noch verwirrter als ich sowieso schon war. Und was mich noch viel mehr verwirrte war, dass er von einem Prinzen sprach. Ob es wohl ein Vogelprinz war? Ich stellte mir gerade einen Spatz mit Krone und Zepter vor und musste mich beherrschen nicht laut loszuprusten, als die Eule ihre Schwingen ausbreitete und elegant davon flog. Ich musste mich beeilen ihr hinterher zu kommen. In dem Moment wünschte ich mir, ich könnte auch fliegen. So ein großer Vogel ist ganz schön schnell. Ich wunderte mich, dass ich nicht ständig über Wurzeln und Steine stolperte. Als ich auf den Boden schaute, merkte ich aber, dass meine Füße den Boden gar nicht berührten. Für einen kurzen Moment dachte ich, ich falle. Aber dann merkte ich, dass ich in Wirklichkeit fliege. Fast hätte ich vor Schreck eine Bruchlandung hingelegt. Im letzten Moment konnte ich mich aber fangen, denn ich bemerkte, dass ich meinen Flug mit meinen Gedanken steuern konnte.

 

„So, da wären wir“, sagte Noctus und landete vor einer Höhle. Ich versuchte ebenfalls zu landen, da ich das aber noch nie gemacht hatte, ging das mächtig daneben. Ich landete nicht elegant auf meinen Füßen, sondern rollte mit ein paar Purzelbäumen, bis die Wand der Höhle mich stoppte.

 

Schnell stand ich auf, klopfte meine Kleidung sauber und richtete meine Frisur. Die Eule schüttelte den Kopf. „Du hast noch viel zu lernen. Aber jetzt wartest du hier, bis ich mit dem Prinzen zurückkomme.“ Er verschwand in der Höhle. Ich versuchte hinter dem dunklen Eingang etwas erkennen zu können. Aber da war nichts als Dunkelheit. Ich hörte Tenebris Noctus sagen: „Kommen Sie Eure Hoheit! Schneller bitte! Sie ist hier, sie ist hier!“ „Bist du sicher, Eule?“, antwortete eine unbekannte Stimme. „So wie es in der Prophezeiung steht, eure Majestät! Ein Mädchen aus der Stadt, die unsere Sprachen versteht.“ „Versteht sie wirklich alle?“ „Ja“, antwortete die Eule. „Sogar die Spatzenhirne.“ So langsam gewöhnten sich meine Augen an die Dunkelheit und ich konnte schemenhaft erkennen, dass jemand, oder besser etwas, auf mich zu kam. Ein Etwas konnte ich als Tenebris Noctus identifizieren. Wer oder was das andere war, konnte ich mir noch nicht vorstellen. Aber ich vermutete, dass das der Prinz sei. Auf jeden Fall war es wesentlich größer als die Eule. Sogar größer als ich. So groß, dass es sich beim Rauskommen aus der Höhle an dem großen Stein über dem Eingang den Kopf stieß. „ Autsch!“, dachte ich so bei mir. Das Wesen, das da vor mir stand, sah ein bisschen aus wie Nelly, der Schäferhund unserer Nachbarin. Nur viel größer. Mit einer Pfote auf dem dröhnenden Kopf näherte sich der Prinz und beschnüffelte mich, genauso wie es Nelly immer tat. Dann setzte er sich vor mich hin, die Pfote immer noch auf dem Kopf und stellte sich mir vor. „Benjamin der 34ter Erbe und Prinz dieses Königsreichs.“ „Angenehm“, sagte ich. Benjamin seufzte. „Die vierte heute. Diese Höhle ist eindeutig zu klein für einen Schattenwolf“. „Ein Schattenwolf?“, fragte ich ungläubig. „So wie die aus Game of Thrones?“ Benjamin schnaubte verächtlich: „Können die sprechen? Nein! Also! Bist du wirklich die Auserwählte?“ „Woher soll ich denn das wissen! Auserwählt für was überhaupt?!“  „Du hast überhaupt keine Ahnung?“, fragte der Prinz und die Eule schlug einen Flügel vor ihre Stirn. „Ich hab´s geahnt, sie hat keinen blassen Schimmer! Dann dürfen wir alles von Anfang bis Ende erklären!“ …

 

 

 

 Fortsetzung folgt ...

 

 

 

Auf der Flucht – der Weg eines Flüchtlings

 

 Auf der Flucht

 Vor Unbekannten

 Auf der Flucht

 Vor Unbekannten

 
  Durch die Wälder

 Ferner Länder

 Durch die Wälder

 Zerstörter Länder

  

Vorbei an Bächen

 Voller Blut

 Vorbei an Menschen

 Getötet aus Wut

 

Treffen Menschen

 Die helfen und teilen

 Treffen Menschen

 Wollen prügeln und heilen

 

Und schließlich

 Doch wieder

 

 Auf der Flucht

 Vor Unbekannten

 Auf der Flucht

 Vor Unbekannten

 

                                                                                                                    anonymer Verfasser