Schulprofil

Das Ziel unserer Schule ist es, unsere Schüler und Schülerinnen zu befähigen, ihr Leben verantwortungsbewusst zu gestalten und ein individuelles Selbst- und Weltverständnis zu entwickeln. Der Unterricht soll auch erzieherisch wirken. Er soll den Schülern helfen, einen eigenen Standpunkt zu finden und ihn selbstbewusst zu vertreten, andere Ansichten jedoch zu tolerieren. Wir müssen Schülern und Schülerinnen, die wir nach sechs Jahren entlassen, Orientierungen für die Berufswelt geben. Wir fördern und fordern so viel Leistung wie nötig damit jeder Schüler und jede Schülerin eine eigenständige Persönlichkeit werden kann.

 

Unterrichtszeiten

 

1. Stunde 08:00 - 09:00 Uhr

2. Stunde 09:05 - 10:05 Uhr

Frühstückspause 10:05 - 10:35 Uhr

3. Stunde 10:35 - 11:35 Uhr

4. Stunde 11:40 - 12:40 Uhr

Mittagspause 12:40 - 13:25 Uhr

6. Stunde 13:25 - 14:25 Uhr

7. Stunde 14:30 - 15:30 Uhr

 

Donnerstags in der ersten Stunde findet jahrgangsweise Gottesdienst statt. Für die katholischen Schüler in der Remigiuskirche und gleichzeitig für die evangelischen Schüler in der Kreuzkirche.


Jahrgang 5 und 6

Ankommen und seinen Platz finden

Willkommen und kennenlernen

Noch bevor das letzte Jahr in der Grundschule endet, lernen die Kinder einander in der neuen Schule kennen und erfahren, wer die zukünftigen KlassenlehrerInnen sein werden.

 

Ankommen

Die ersten beiden Wochen werden so gestaltet, dass das Schulgebäude, die neuen Fächer und auch LehrerInnen mit viel Freude und Schritt für Schritt kennengelernt werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Sporthalle, den Biologieraum, den Kunstraum, den Musikraum, den Textilraum, den Physikraum und den Chemieraum kennen. Außerdem besuchen sie die Streitschlichterinnen und Streitschlichter unserer Schule und wissen bald, wo der Raum der Sanitäter ist. Beim gemeinsamen Essen in unserer Mensa erfahren alle, wie das Essen bestellt wird und wie es schmeckt. Hilfreich bei der Organisation der Schulwoche sind an unserer Schule sowohl der schuljährlich neue Schulplaner, als auch die Spinte, die von unseren Schülerinnen und Schülern gemietet werden können.

 

Sicherheit

Sicheres Verhalten im Straßenverkehr ist wichtig und muss manchmal aufgefrischt werden. Hierzu findet ein Training mit der Polizei statt, die regelmäßig die Sicherheit aller Fahrräder prüft, die von den Schülerinnen und Schülern der Realschule an der Josefskirche benutzt werden.

 

Der Ganztag und die Arbeitsgemeinschaften

Schon frühzeitig können die Schülerinnen und Schüler die freiwilligen Arbeitsgemeinschaften kennenlernen. Diese finden immer dienstagsnachmittags statt und werden durch den SAK geleitet. Das Angebot ist vielfältig und wird von musisch-künstlerisch interessierten und sportinteressierten Schülerinnen und Schülern gerne angenommen. Bis zu den Herbstferien gibt es „Schnupperwochen“. Die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen lernen jeden Dienstag eine neue AG kennen.

 

Die Mittagspause

Unsere Mittagspause ist nicht nur zum Essen da. Schülerinnen und Schüler können sich, je nach Tagesform, in den Sockenraum zurückziehen, wenn sie Ruhe brauchen, sich kreativ oder sportlich betätigen oder im Spieleraum spielen.

 

Abschlüsse an der Realschule

Das vornehmliche Ziel unserer Schule ist die Fachoberschulreife. Je nach Leistungsstand können Schülerinnen und Schüler auch den Hauptschulabschluss nach Klasse 9, nach Klasse 10 sowie die Fachoberschulreife mit Qualifikation erhalten. Letztere ist erforderlich zum Erwerb des Abiturs.


Jahrgang 7 und 8

Differenzieren und Spezialisieren

Die erste eigene Wahl

Vor dem Ende der Jahrgangsstufe sechs lernen die Schülerinnen und Schüler alle Differenzierungsfächer in einem Projekt kennen, damit sie sich für das Fach entscheiden können, das sie inhaltlich interessiert. Die Wahl des Differenzierungskurses ist für viele ein besonderer erster Schritt, da die eigene persönliche Neigung im Vordergrund steht und das vierte Hauptfach bildet.

 

Sich einbringen

Dieser Schritt wird fortwährend die Jahrgangsstufe sieben und acht begleiten. Es besteht die Möglichkeit, an einer Streitschlichterausbildung teilzunehmen oder sich zum Sporthelfer oder Sanitäter ausbilden zu lassen.

 

Berufswahlorientierung

Außerdem beginnt ab der Jahrgangsstufe acht die Berufswahlorientierung im Sinne von KAoA. Jeder Schüler und jede Schülerin nimmt an der Erstellung eines Persönlichkeitsprofils teil, um auf dieser Basis erste Erfahrungen in Betrieben zu sammeln. Alle Schülerinnen und Schüler erkunden bereits vor dem Berufspraktikum die Berufswelt, besonders beliebt ist hier der Girls- & Boysday.

 

Prävention

Während sich die Schülerinnen und Schüler langsam auf ihren eigenen persönlichen Weg bewegen, sind sie noch tief verwurzelt in ihren Klassen und brauchen Zeit für neue Sichtweisen, sind neugierig und brauchen Information und manchmal auch Prävention. Hierzu werden Eltern und Schülerinnen und Schülern zu Informationsveranstaltungen eingeladen und auch regelmäßig über Schulbriefe informiert.


Jahrgangstufen 9 und 10

Perspektiven finden und den eigenen Weg beschreiten

Das Betriebspraktikum

Ab der Jahrgangsstufe neun fliegt die Zeit. Die Schülerinnen und Schüler sind in der Vorbereitung ihrer Praktikumszeit und verbringen Wochen in Betreiben, in denen sie all das anwenden können, was sie bisher in der Schule und zu Hause gelernt haben. Ein Wandel findet statt. Aus dem Praktikum kommen die meisten Kinder als Herangewachsene zurück, die die Gelegenheit hatten, andere, Fremde, an ihren Fähigkeiten teilhaben zu lassen. Gestärkt und voller Enthusiasmus geht es für die meisten in die „letzte Runde“.

 

Sobald deutlich ist, welches Ziel angestrebt wird, werden ganz neue Verhaltensmuster an den Tag gelegt und die Tür zur Welt steht schon einen Spalt offen.

 

Weitere Qualifikationen

Viele Schülerinnen und Schüler möchten ihre bisherigen Qualifikationen erweitern, indem sie ein Sozialpraktikum absolvieren, um dadurch weitere Referenzen zu erhalten. Manche werden festes Mitglied der Schülerredaktion und schreiben Artikel für die Schülerzeitung. Die meisten perfektionieren ihre Tätigkeit in den Aufgabenbereichen, die sie schon lange inne haben und geben Erfahrungen an jüngere Schülerinnen und Schüler weiter.

 

"Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen,

die dem Leben seinen Wert geben." (Humboldt)

Was für das Leben stimmt, zählt für das Lernen ebenso. Die Realschule an der Josefskirche ist bekannt als Schule, in der jeder miteinander und auch voneinander lernen kann, auf Basis einer toleranten Grundhaltung, die jeder mitbringen muss.

 

Zum Zwecke der Gemeinschaftsförderung geschehen daher viele Dinge, die das gesamte Schulleben im Fokus haben und von allen Beteiligten getragen und für wichtig gehalten werden.

 

Die Arbeit und das Gespräch mit Eltern ist wichtig, unabhängig davon, welche Sprache Grundlage der Kommunikation ist, wir finden einen Weg der Verständigung.

 

In der Jahrgangsstufe fünf oder sechs sowie in den Klassen sieben oder acht finden jeweils Klassenfahrten zur Stärkung der Klassengemeinschaft statt. In der Klasse zehn machen die Schülerinnen und Schüler eine Abschlussfahrt, damit sie auf eine schöne Erinnerung zurückblicken können.

 

In der Jahrgangsstufe neun finden themengebundene Kursfahrten statt. Auch eine freiwillige Fahrt nach London können Schüler und Schülerinnen der Klassen neun und zehn machen.

 

Gemeinsame Schulerlebnisse sind wichtig, weil wir uns alle gegenseitig von einer anderen Seite kennenlernen können. Zu diesem Zwecke fahren wir einmal im Jahr zum Eislaufen und begehen einen Sporttag zusammen, an dem alle die Sportart wählen, die am meisten gefällt.

 

Karneval wird von allen gefeiert, die in den Jahrgangsstufen fünf bis sieben sind.

 

Es gibt einen Jahreskalender, in dem Bilder der Künstler unserer Schule veröffentlicht werden.

 

Jeder Schüler und jede Schülerin hat innerhalb der eignen Schullaufbahn mindestens einmal die Möglichkeit, an einem Wettbewerb teilzunehmen.